Berlin: Residenzen in der City
Dieser Artikel wurde von Birgit am 6. Mai 2009 veröffentlicht und ist unter Haus, Villa, Wohnungen abgelegt. FolgendeTags wurden für diesen Artikel vergeben: Berlin, Luxus, Residenzen. Alle Kommentare zu diesem Artikel kannst du mit dem RSS-Feed verfolgen.

Foto: istockphoto.com
Der Trend geht zum stilvollen Wohnen in der City. Immer mehr exklusive Wohnanlagen für Spitzenverdiener entstehen deshalb in der Innenstadt Berlins. Zu lange wurde die zahlungswillige Käuferschicht vernachlässigt.
Luxuriöses Wohnen im urbanen Umfeld ist wieder in. Wer kann, leistet sich eine Wohnung mit ausgesuchtem Interieur diversen Sonderausstattungen und vielen Rundum-Dienstleistungen wie Einkaufsservice, Blumenpflegedienst oder Babysitter.
Auch im Innenstadtbereich von Berlin, das nicht unbedingt für hohe Einkommen bekannt ist, entstehen Luxus-Anlagen. Im Beisheim Center am Potsdamer Platz zum Beispiel locken die Parkside Apartments mit einer Fläche von bis zu 312 Quadratmetern, einem Ausblick auf den Tiergarten und jeglichem Komfort. Feinste Materialien und modernste Technik sowie der 24-Stunden-Service des Hotel The Ritz-Carlton lassen keine Wünsche offen. Bei Bedarf bereitet sogar ein Privatkoch das Essen zu.
Den Traum vom eigenen Haus in der Großstadt kann man sich mit einem Townhouse erfüllen. Diese schlanken Wohnhäuser sind keine Erfindung der Gegenwart, sondern die Ur-Form städtischer Bebauung. So geht die Geschichte bis ins Mittelalter zurück. Direkt aneinander gebaut, verfügen sie über mehrere Geschosse. Jeweils eine Familie oder Gemeinschaft bewohnt ein Haus, das sich durch seine individuell gestaltete Fassade von den anderen abhebt. Jede Einheit besitzt einen separaten Eingang und Garten. Größe, Design und Ausstattung hängen vom Wohlstand des jeweiligen Besitzers ab und sorgen für Individualität.
Renaissance innerstädtischer Wohnzentren
Historische Beispiele für schöne Townhouses prägen noch heute das Bild vieler Städte in den Niederlanden, England und den USA – man denke nur an Amsterdam, London, Boston oder Chicago. Nach dem der Trend der letzten Jahrzehnte zu großen Eigenheimsiedlungen am Rand der Städte, erlebt die Stadt als Zentrum für Wohnen, Einkaufen und Arbeiten ein Comeback. In den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts veränderte sich das Design der Gebäude hin zur heutigen ästhetischen Form – nicht zuletzt dank des Architekten Le Corbusier.
In Berlin gibt es gleich mehrere exklusive Townhouse-Projekte – vor allem für die betuchtere Klientel. Ob Charlottenburg, Prenzlauerberg oder Mitte, in der gefragten Innenstadt entstehen Wohnkomplexe mit individueller hochwertiger Ausstattung.
Ein Beispiel ist der „Marthashof“ in Prenzlauerberg, der bis 2010 fertig gestellt werden soll. Auf 12.000 Quadratmetern entstehen 133 Wohneinheiten mit variablen Grundrissen – ob Penthouse, Townhouse oder Gartenhaus. In der Mitte der Anlage schützt ein 3.000 Quadratmeter großer Gartenhof mit Bäumen für den Schutz vor ungewollten Blicken und sorgt für Privatsphäre. Diese Art zu wohnen hat ihren Preis: der Quadratmeter fängt bei 3.000 Euro an. Zielgruppe sind junge Topverdiener, die das quirlige Leben in der Innenstadt mit einem harmonischen Rückzugsort verbinden möchten.
Mit dem Luxus-Schlitten in die Wohnung
Ausgerechnet im alternativen Kreuzberg entsteht das luxuriöse Wohnkonzept Carloft©. Zum Service gehört hier der Parkplatz in der Wohnung. Egal ob zweiter, dritter oder vierter Stock, ein Außenaufzug bringt Fahrer samt Auto direkt in die Wohnung. Zu den Lofts mit bis zu 200 Quadratmetern Wohnfläche gehört ein Terrassengarten. Die ersten Wohnungen sollen – nach einigen Bauverzögerungen – ab Oktober 2009 bezogen werden. So richtig scheint das Konzept noch nicht zu überzeugen, denn erst sechs von elf Lofts sind verkauft. Ob es wohl am Quadratmeter-Preis liegt? 2.800 bis 4.000 Euro sind schließlich kein Schnäppchen.
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