Wohnen im Luxus – Concierge inklusive
In Luxuswohnungen kann man nicht nur edel residieren, sondern sich auch rundum verwöhnen lassen. Ganz nach dem Motto „Zeit ist Luxus“ bieten Concierge-Dienste einen 24 Stunden-Service, der das Leben leichter macht. Früher war ein Concierge ein Torhüter oder Pförtner der Burg, heute liest er jeden Wunsch von den Augen ab – der Umhegte fokussiert sich auf das Wesentliche und genießt das Luxus-Dasein in den eigenen vier Wänden.
In exklusiven Wohnanlagen ist der Allround-Service so selbstverständlich, wie die Zentralheizung. So sorgt der Concierge oder Doorman für die Auswahl der richtigen Nanny für die Kinder, entscheidet, welche Farbe Teppiche haben sollen oder kümmert sich darum, dass frische Blumen auf dem Tisch stehen. Der Hund muss nicht mehr selbst ausgeführt oder Autorreifen selbst zum Wechseln gebracht werden.
Luxuswohnungen in Hamburg und Berlin
In Amerika ist ein Concierge im eigenen Haus beinahe eine Selbstverständlichkeit. Aber auch deutsche Städte holen auf: In Hamburg, der Stadt der meisten Millionäre, kann man im puren Luxus wohnen. Hier entsteht mit den Sophienterassen auf 44.000 Quadratmetern gerade ein Luxuswohnkonzept. Neben einem von Karl Lagerfeld gestalteten Entree bietet die Wohnanlage einen neuen Standard der Concierge-Betreuung. Für das gesamte Quartier wird ein Doorman zuständig sein, über den die Bewohner Zugang zu umfangreichen Service- und Sicherheitsdienstleistungen haben. Die Eröffnung ist für 2012 geplant.
Auch in Berlin, eher als Metropole alternativer Wohnkonzepte bekannt, wird kräftig in Sachen wohnen im Luxus investiert. Hier lässt der Kölner Bauunternehmer Viacon bis 2010 rund 600 Luxuswohnungen mit Blick auf die Spree entstehen. Die Apartments, Penthouses und Maisonettewohnungen werden von Philip Starck designt. Sie verfügen neben einem Spa- und Wellnessbereich sowie Dachgärten über Concierge und Full Service nach internationalem Vorbild.
Der Highend-Service beschränkt sich heute nicht ausschließlich auf die guten Geister im Haus – Internetdienste, erweiterte Serviceangebote, aber auch schlaue Technik nehmen uns die Arbeit ab und erleichtert den Alltag.
Eine Hamburger Traditionsbank zum Beispiel beschäftigt einen hauseigenen Convenience Manager, der ihre Kunden rund um die Uhr „betütelt“ – die, die über ein Privatvermögen von 25 Millionen aufwärts verfügen. Dazu gehört die Organisation von Weltreisen, Businesstrips oder schnelle Genehmigungen für Privatjetlandungen.
Diese Art der Rundumbetreuung geht mit der allgemeinen Entwicklung von Service einher. Ein großer Teil der Servicenutzung hat sich ins Internet verlegt, das sozusagen ein Concierge der Massen geworden ist. Denn es bietet Vergleichsmöglichkeiten und einen schnelle Zugang zu allen Buchungsmöglichkeiten und Informationen.
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